Internet Security
Das Internet – unendliche Weiten … und viele Gefahren. Im Internet kann man
sich allerlei einfangen oder gewissermaßen durch dubiose Geschäftemacher und Betrüger selbst eingefangen werden.
Grund genug, das eigene Sicherheitsbedürfnis zu beachten und sich durch umfassende Schutzmaßnahmen abzuschotten.
Wer sicher wie der Papst im Panzerglas-Mobil durchs Internet surfen möchte, dem werden allerhand Sicherheitspakete
mit mehr oder weniger ausgeprägtem Rundum-Schutz geboten, um genau dies tun zu können. Ein bekannter Vertreter ist
beispielsweise “Norton Internet Security“. Doch allerdings ist es mit diesen Programmen leider in mehr als nur
einer Hinsicht so wie mit dem Panzerglas-Gefährt unseres Heiligen Vaters: Sie liefern zwar viel Sicherheit, doch
schnell kommt man damit nicht vom Fleck.
Pakete für Internet Security bieten meist das volle Programm. Man bekommt
virtuelle Bodyguards in Form von Firewall, Antivirensoftware, Spamfiltern, Phishing-Filtern, elterlicher Freigabe,
privacy control und weiß der Geier was noch an die Seite gestellt. Das sorgt zwar für ein Fort-Knox Lebensgefühl
beim Surfen im Internet, zerrt aber auch nicht selten spürbar an den Ressourcen des Computers. Durch die Vielzahl
der Prozesse, die mehr oder weniger permanent im Hintergrund mitlaufen (insbesondere beim Ausflug ins weitläufige
Internet), verschlingen Pakete für umfassende Internet Security viel Arbeitsspeicher. Manch übervorsichtige
Programme schlagen dann überflüssigerweise noch sehr oft Alarm, weil sie auf vermeintliche Gefahren anspringen, die
eigentlich kaum der Rede wert sind (hängt stark von der Qualität der Internet Security ab).
Das wirft natürlich die Frage auf, wie dringend man wirklich auf diese
wohlwollenden Helferlein angewiesen ist. Versierte Internetbenutzer wissen es schon längst: Nicht alles, was lustig
blinkt, sollte man auch anklicken. Und Mails, die von vornherein im Spam-Ordner landen und bereits im Betreff
himmelschreiende Versprechen machen, sollte man auch höflich des Hauses Richtung Papierkorb verweisen und gar nicht
erst aufmachen. Vielleicht hat man Glück und kann sich an den erbärmlichen versuchen eines Scammers erfreuen, der
einem weiß machen will, man stehe als legaler Erbe des Königs von Zimbabwe zur Diskussion. Man kann aber auch Pech
haben und mit einer Phishing Falle hantieren. Und was die allseits beliebten Abo-Fallen anbelangt, so wurde jenes
Paket für Internet Security leider noch nicht erfunden, das die Haken und Ösen in den AGB der betrügerischen
Angebote ausfindig macht. Auch da schützt nur der kluge Menschenverstand. Grundsätzlich gilt: Wenn das Bauchgefühl
schon warnt, dann sollte man auch nicht drauf klicken/sein Häckchen setzen oder die persönlichen Daten
hinterlassen. Damit fährt man meist auf der sicheren Seite des www spazieren. Dann reicht auch eine einfache
Antivirensoftware mit on-guard Funktion.
Wer allerdings unsicher im Umgang mit dem Internet ist oder sehr sensible
Daten auf dem Rechner hat, die weder verloren gehen noch erspäht werden dürfen, der kann auf umfassende Internet
Security setzen. Allerdings sollte auf den Ressourcenverbrauch geachtet werden, denn gerade dort gibt es große
Unterschiede und nicht jedes kleine Sicherheits-Kinkerlitzchen wird auch wirklich benötigt.
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